Verkehrsanlagen und Infrastruktur - Objektplanung im Dialog

Technische Planung und Moderation

Mit dem Blick auf das große Ganze planen wir Straßen und Radwege und die oft damit einhergehenden Infrastrukturanlagen. Zu letzeren zählen insbesondere die Anlagen zur Wasserversorgung und zur Regen- und Schmutzwasserableitung mit allen zugehörigen Sonderbauwerken. Wir moderieren den Planungsprozess und suchen den optimalen Ausgleich zwischen den Zielfunktionen und verschiedenen Anliegerinteressen. Unsere interdisziplinäre Ausrichtung qualifiziert uns für besonders umfassende und vielschichtige Bauvorhaben.

Unser Objektfokus

  • Innerörtliche und klassifizierte Straßen, Parkplätze und Wege
  • Erschließung von Neubau- und Gewerbegebieten
  • Kanal- und Leitungsnetze, Anlagen der Siedlungswasserwirtschaft
  • Dämme, Deiche, Stauanlagen
  • Gewässergestaltung und Renaturierung

Unsere Leistungen

  • Machbarkeitsstudien
  • Leistungen im Leistungsbild Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen
  • Örtliche Bauüberwachung
  • Fachtechnische Berechnungen in der Wasserwirtschaft (Netzberechnungen, ungleichförmige und stark ungleichförmige Wasserspiegellagenberechnung, Nachweis von Grundwasserabsenkungen)

Top Referenzen im Bereich Verkehrsanlagen und Infrastruktur

Neubau Straßenbrücke über die Bahn in Titisee-Neustadt

Neubau Brücke über die Bahn und Stützwände in Titisee-Neustadt

Auftraggeber:
Stadt Tititsee-Neustadt

Projektzeitraum:
2009 - 2017

Projektbeschreibung

Die Maßnahme steht im Kontext des Neubaus einer Zufahrtsstraße „Neustadt-Mitte-Unterstadt. Dadurch wird die Unterstadt an die Bundesstraße B31 angebunden. Die Straße wurde am 12.12.2017 für den Verkehr freigegeben.

Im Zuge des Neubaus der Zufahrtsstraße wurden folgende Ingenieurbauwerke errichtet:

  • Brücke über die DB Strecke 4300
    Widerlager: Kombinierte Bohrpfahl-Flachgründung, Höhe max. 11,5 m;
    Überbau: längs vorgespannte Stahlbetonplatte, Konstruktionshöhe 1,15 m; Stützweite 27,2 m; Breite 11,7 m; Kreuzungswinkel 50°; Längsgefälle 7,6%
  • Stützwand Bauhof
    Winkelstützmauer aus Stahlbeton, Flachgründung, Ansichtshöhe max. 9,55 m; Länge 21,3 m
  • Stützwand unterhalb der Straße zur Gutach
    Winkelstützmauer aus Stahlbeton, Bohrpfahlgründung am Gewässerrand, Ansichtshöhe max. 5,1 m, Länge 91,6 m
  • Stützwand Pfeiler „20“
    Winkelstützmauer aus Stahlbeton, Bohrpfahlgründung neben dem Pfeiler der Hochbrücke L 172, Ansichtshöhe max. 4,1 m; Länge 20 m

Bei der Planung und Ausführung der Bauwerke waren die folgenden besonderen Anforderungen zu beachten:

  • Kreuzung der neuen Brücke mit der Bahntrasse
  • Vorrübergehende Sperrung des Eisenbahnverkehrs für die Arbeiten in nur zwei Sperrpau-sen (Auf- und Abbau Traggerüst)
  • Sicherung der Bahnstrecke während der Arbeiten durch im Boden verankerte Schutzzäu-ne und Erstellen des Überbaus im Schutz eines Traggerüstes
  • Herstellung des Überbaus aufgrund des geforderten Lichtraumprofils in erhöhter Lage
  • Absenkung des Überbaus um ca. 1,0 m in die Endlage mittels Hydraulikpressen nach Ausbau des Traggerüstes
  • Ausführung des Überbaus als längsvorgespannte Stahlbetonplatte
  • Einsatz von 18 Litzenspanngliedern BBV L 20 mit einer max. Vorspannkraft von 4050 kN
  • Lagerung des Überbaus aufgrund der Schräge je Auflagerseite auf 5 Elastomerlagern
  • Aufgrund der Höhe der Widerlagerwände (bis 11,5 m) zuerst beidseitiges Einschalen und anschließende Bewehrung von innen heraus
  • Betonieren des Widerlagers WL20 mit einem Betonvolumen von 420 m³ innerhalb eines Tages

Unsere Leistungen

  • Baugrundbeurteilung und Gründungsberatung der Gesamtmaßnahme
  • Objektplanung der Ingenieurbauwerke Lph 1 - 8
  • Tragwerksplanung der Ingenieurbauwerke Lph 1 - 6
  • Örtliche Bauüberwachung und geotechnische Begleitung
  • Sicherheits- und Gesundheitskoordinator
  • Vermessungsleistungen
Beteiligte Fachgebiete
  • Objektplanung Ingenieurbau
  • Tragwerksplanung
  • Geotechnik/Erd- und Grundbau
  • Vermessung/GIS
Beteiligte Fachgebiete
  • Objektplanung Ingenieurbau
  • Tragwerksplanung
  • Geotechnik/Erd- und Grundbau
  • Vermessung/GIS

Trinkwasserversorgung Riegel - Ringschluss

Bau einer Trinkwasserleitung in Riegel zur Erhöhung der Versorgungssicherheit

Auftraggeber:
Gemeinde Riegel am Kaiserstuhl

Projektzeitraum:
2015 - 2016

Projektbeschreibung

Die Gemeinde Riegel möchte die Versorgungssicherheit der Trinkwasserversorgung in der Ortslage durch eine zweite redundante Zuleitung verbessern. Hierzu ist eine Wasserversorgungsfernleitung über eine Distanz von 1040 m neu zu verlegen. Die neue Leitung wird abschnittsweise als Ersatzneubau parallel zur Trasse einer Bestandsleitung geführt. Über eine Distanz von 540 m erfolgt eine Neutrassierung. Der Leitungsbau wird erheblich von den zahlreichen zu querenden Medienleitungen, Infrastruktur- und Verkehrsanlagen sowie von teilweise schwierigen Gelände- und Grundwasserverhältnissen bestimmt. Entsprechend sind in der Objektplanung vielfältige Umgebungsrandbedingungen zu berücksichtigen.

Die Maßnahme wurde in 2015 / 2016 bis zur Ausschreibungsreife geplant und in 2016 ausgeführt.

Wesentliche Merkmale der Maßnahme sind:

  • Neubau einer Leitung in PEHD DN/OD 180 SDR 17 auf eine Länge von 1040 m
  • Ausbildung der Leitung mit mehreren Hochpunkten mit Be- und Entlüftungseinrichtungen und Entleerungen an den Tiefpunkten
  • Bauausführung in Kampfmittelverdachtsflächen mit vorauseilender Kampfstofferkundung, im Bereich des Leopoldskanals durch Sondierungen in der Gewässerstrecke
  • Querung zweier Bahntrassen im gesteuerten Horizontalspülverfahren
  • Querung des Leopoldskanals im gesteuerten Horizontalspülverfahren
  • Querung der Kreisstraße im offenen Graben
  • Unter- und Überquerung eines SW-Kanals (AZV-Verbandssammler DN 3600) und eines RW-Kanals DN 800
  • Querung von verschiedenen Gasleitung der lokalen Gasversorgung bzw. Hochdruck-Fernleitungen
  • Ausführen von Baggerarbeiten im Einflussbereich einer Hochspannungsleitung
  • Leitungsverlegung im freien Feld im Pflugverfahren

Unsere Leistungen

  • Machbarkeitsstudie
  • Objektplanung in allen Leistungsphasen
  • Baugrunderkundung und Baugrundgutachten
  • Bestandsvermessung
  • Örtliche Bauüberwachung
Beteiligte Fachgebiete
  • Objektplanung Ingenieurbau
  • Geotechnik/Erd- und Grundbau
  • Vermessung/GIS
Beteiligte Fachgebiete
  • Objektplanung Ingenieurbau
  • Geotechnik/Erd- und Grundbau
  • Vermessung/GIS

Erweiterung der Kläranlage Forchheim

Erweiterung der Kläranlage Forchheim

Auftraggeber:
Abwasserzweckverband Breisgauer Bucht

Projektzeitraum:
2014 - 2016

Projektbeschreibung

  • Kapazität der Kläranlage: 600.000 EW
  • Erweiterung um ein zusätzliches Belebungsbecken auf einer Fläche von 330 m x 150 m
  • Neubau von 2 Nachklärbecken (Durchmesser 70,80 m, Gründungssohle Trichter 8 m unter Gelände)
  • Neubau von 2 Sedimentationsbecken (Durchmesser 48,90 m, Gründungssohle Trichter 6 m unter Gelände)
  • Bodenverhältnisse: überwiegend mitteldicht gelagerter sandiger Kies, Grundwasser 3,5 m unter Gelände
  • Gesamtinvestitionssumme ca. 45 Millionen Euro

Unsere Leistungen

  • Geotechnische Labor- und Feldversuche
  • Ermittlung von Grundwassergleichen
  • Standsicherheitsnachweise und Setzungsberechnungen
  • Baugrubensicherung
  • Geotechnischer Bericht
  • Planung der Maßnahmen zur Grundwasserhaltung
  • Wasserrechtsantrag
Beteiligte Fachgebiete
  • Geotechnik/Erd- und Grundbau
Beteiligte Fachgebiete
  • Geotechnik/Erd- und Grundbau

AWT-Kanal / Unterquerung Breisacher Straße

AWT-Kanal / Unterquerung Breisacher Straße

Auftraggeber:
Universitätsklinikum Freiburg

Projektzeitraum:
Mai - Dezember 2013

Projektbeschreibung

  • Bau eines begehbaren Versorgungskanals zur Unterquerung der Breisacher Straße und zur Anbindung des Neubaus des ZTZ (Zentrum für Translationale Zellforschung) an die geplanten Neubauten der Kinderklinik nördlich der Breisacher Straße. Der Tunnel dient primär dem Transport von Waren zwischen verschiedenen Instituten mit automatischen Schienenfahrzeugen. Weiterhin ist die Unterbringung diverser Medienleitungen zur Versorgung der Klinikgebäude vorgesehen.
  • Länge des Kanals: 74 m
  • Lichter Querschnitt: 4,60 m x 4,30 m
  • Ortbetonbauweise mit Bewehrungsgraden bis zu 240 kg/m³
  • Tiefenlage der Gründungsebene 9,60 m unter OK Gebäude
  • Überdeckung: 5,20 m
  • Baugrube als Trägerbohlwand im unteren Bereich mit Spitzbetonausfachung, Mehrfachaussteifung mit bis zu 3 Steifenlagen

Unsere Leistungen

  • Planung, Ausschreibung, örtliche Bauüberwachung
  • Geotechnische Baugrunderkundung
  • Tragwerksplanung für den AWT Kanal und für den Baugrubenverbau
  • Logistikplanung für die Abstimmung der Bauausführung in Interaktion mit dem Neubau der Straßenbahntrasse zur neuen Messe und dem Ausbau der Breisacher Straße mit allen dort verlegten Medienleitungen
Beteiligte Fachgebiete
  • Objektplanung Ingenieurbau
  • Tragwerksplanung
  • Geotechnik/Erd- und Grundbau
Beteiligte Fachgebiete
  • Objektplanung Ingenieurbau
  • Tragwerksplanung
  • Geotechnik/Erd- und Grundbau

Neubau von 4 Windenergieanlagen am Kambacher Eck

Neubau von 4 Windenergieanlagen am Kambacher Eck

Auftraggeber:
badenova AG & Co. KG

Projektzeitraum:
2014 - 2015

Projektbeschreibung:

  • Neubau von 4 Windenergieanlagen am Kambacher Eck in Schuttertal / Steinach
  • Anlagentyp E 115 der Enercon GmbH
  • Nennleistung 3.000 kW je Anlage
  • Nabenhöhe 149 m, Rotorblattdurchmesser 115 m, Gesamthöhe 206,5 m
  • Länge der Kabeltrasse von den Anlagenstandorten zur Umspannanlage Seelbach: 8,4 km

Unsere Leistungen:

Für den Bau der Windenergieanlagen sind umfangreiche Arbeiten zur Vorbereitung der Baustelle auszuführen. Die Zufahrtswege zu den 4 Standorten sind auf die Anforderungen der Sondertransporte auszubauen. An den Standorten sind Plattformen als Rüstfläche für die Montage der Mastsegmente und als Aufstellfläche für den Mobilkran herzustellen.

Im Einzelnen wurden folgende Leistungen erbracht:

  • Geotechnische Feldversuche
  • Standsicherheitsnachweise und Setzungsberechnungen
  • Baugrubensicherung
  • Untersuchung der Kabeltrasse
  • Geotechnische Berichte
  • Vermessung der Standorte und Bauflächen
Beteiligte Fachgebiete
  • Geotechnik/Erd- und Grundbau
  • Vermessung/GIS
Beteiligte Fachgebiete
  • Geotechnik/Erd- und Grundbau
  • Vermessung/GIS

Erweiterung und Sanierung des Hochwasserrückhaltebeckens Seebach in Teningen-Köndringen

Erweiterung und Sanierung des Hochwasserrückhaltebeckens Seebach in Teningen-Köndringen

Auftraggeber:
Gemeinde Teningen

Projektzeitraum:

2010 - 2012

Projektbeschreibung

Sanierung des Erddamms und Neubau eines Regulier- und Durchlassbauwerks im sanierten Damm. Dadurch Erweiterung des vorhandenen Hochwasserrückhaltebeckens von einem Schutzgrad für ein Hochwasser mit 20-jähriger Wiederkehrzeit auf einen Schutzgrad entsprechend einem 100-jährigen Hochwasser. Erweiterung des Rückhaltevolumens des Beckens von 55.000 m³ auf 104.900 m³. Bau eines neuen Durch- und Auslassbauwerks mit integrierter Hochwasserentlastungsanlage mit Untergewichtsstauklappe. Herstellung der Durchgängigkeit des Seebachs durch offene Gestaltung mit naturnaher Sohlgestaltung auch im Bereich der Entlastung.
Dammerhöhung um 22 cm und Bau einer Dammvorschüttung zur Erhöhung der Standsicherheit. Rückbau des alten Durchlassbauwerks und der Hochwasserentlastungsanlage.
Projektbearbeitung mit Beteiligung von Unger Ingenieure Darmstadt/Freiburg GmbH.

Unsere Leistungen

  • Machbarkeitsstudie zur Ermittlung des erforderlichen Rückhaltevolumens für unterschiedliche Schutzgrade mit und ohne Klimafaktor. Studie zu Auswirkungen von Hochwasserereignissen auf die Ortslage von Köndringen bei Verzicht auf eine Beckenerweiterung.
  • Bestandsvermessung des Dammes und topografische Geländeaufnahme des Beckens. Erstellen eines Digitalen Geländemodells (DGM)
  • Geotechnische Baugrunderkundung zur Feststellung des Dammaufbaus und Standsicherheitsberechnungen zur Optimierung der notwendigen Umbaumaßnahmen
  • Vor-, Entwurfs-, und Genehmigungsplanung der Ingenieurbauwerke und Anlagen.
  • Baugrundgutachten im Zuge der Ausführungsplanung und geotechnische Baubegleitung
  • Tragwerksplanung für das Durchlassbauwerk
Beteiligte Fachgebiete
  • Objektplanung Ingenieurbau
  • Tragwerksplanung
  • Geotechnik/Erd- und Grundbau
  • Vermessung/GIS
Beteiligte Fachgebiete
  • Objektplanung Ingenieurbau
  • Tragwerksplanung
  • Geotechnik/Erd- und Grundbau
  • Vermessung/GIS

Galaxy Beach Hotel Erding

Galaxy Beach Hotel Erding

Auftraggeber:
Wund Industriebau GmbH, Friedrichshafen

Projektzeitraum:

2012 - 2014

Projektbeschreibung

Im Jahre 2014 wurde die Therme Erding durch den Bau des Hotels „Vicotry“ und des neuen „Wellenparadies“ zum zweiten mal erweitert. Damit ist der Gesamtkomplex nun mit einer Gesamtfläche von 185.000 m² zur größten überdachten Badelandschaft der Welt aufgestiegen.
Die dabei von uns geplanten neuen Anlagen des "Wellenparadies" umfassen unter Anderem einen Umkleide- und Technikbereich, ein Wellenbecken und ein Strömungsbecken sowie einen aus Holzstämmen gefertigten, 12,5 m hohen Pavillon im Gastronomiebereich. Beachtenswert ist dabei auch die 12 m hohe Komplextrennwand (R 180) mit eingespannten Stahlbetonstützen und Ausfachungselementen aus Betonfertigteilen zur brandschutztechnischen Abtrennung des Neubaus zum Altbestand.
Der Bau des Badebereichs lässt sich mit folgenden Kenndaten charakterisieren:

  • Innenbereich: Fläche ca. 4500 m² – Umbauter Raum ca. 90000 m³
  • Außenbereich: Fläche ca. 8620 m²
  • Baukosten ca. 35 Mio. EUR
  • Bewegliche Dachfläche: 3000 m²

Unsere Leistungen

  • Tragwerksplanung Massivbauteile des Wellenbades
  • Tragwerksplanung Holzbau des Gastrobereichs
Beteiligte Fachgebiete
  • Tragwerksplanung
Beteiligte Fachgebiete
  • Tragwerksplanung

Erismann Breisach - Bau von Anlagen zur Regenwasserversickerung

Erismann Breisach - Bau von Anlagen zur Regenwasserversickerung

Auftraggeber:
Erismann & Cie. GmbH

Projektzeitraum:
2012 - 2014

Projektbeschreibung

Die Firma Erismann produziert am Standort Breisach hochwertige Tapeten. Die Regenwasserentwässerung des ca. 5 ha großen Firmengeländes erfolgte bisher über mehrere nicht ausreichend dimensionierte und nicht wasserrechtlich erlaubte Versickerungsanlagen. Die Firmenleitung veranlasste daher eine Neuordnung der Anlagen zur Regenwasserableitung und Versickerung. Das im Jahr 2014 umgesetzte Konzept umfasst folgende Anlagen:

  • Sammelgerinne (Länge 90 m) aus Betonfertigteilen mit Querschnitt 1,5 m x 0,7 m mit einem Rückhaltevolumen von 53 m³
  • Regenwasserpumpanlage und Durchleitung DN 150
  • 3 Versickerungsanlagen mit insgesamt 1700 m² Sickerfläche und 510 m³ Retensionsvolumen

Die besondere Schwierigkeit der Planung und Bauausführung ergab sich aus dem in Teilflächen oberflächennah anstehenden Grundwasser verbunden mit besonders hoher Transmissinität des Grundwasserleiters.

Unsere Leistungen

  • Bestandsvermessung Gelände
  • Geotechnische Erkundung des Geländes und Baugrundgutachten
  • Entwurfsplanung und Begleitung des Wasserrechtsverfahrens
  • Ausführungsplanung, Ausschreibung, örtliche Bauüberwachung
  • Geotechnische Baubegleitung
Beteiligte Fachgebiete
  • Objektplanung Ingenieurbau
  • Geotechnik/Erd- und Grundbau
  • Vermessung/GIS
Beteiligte Fachgebiete
  • Objektplanung Ingenieurbau
  • Geotechnik/Erd- und Grundbau
  • Vermessung/GIS

Hornbergbecken - Bau einer Notentlastungsanlage

Hornbergbecken - Bau einer Notentlastungsanlage - Machbarkeitsstudie / Vorplanung

Auftraggeber:
Schluchseewerk AG

Projektzeitraum:
2012 - 2013

Projektbeschreibung

Das Hornbergbecken bei Herrischried wurde 1975 als Oberbecken des Pumpspeicherkraftwerks "Hornbergstufe" gebaut. Bei besonderen Betriebsszenarien muss der Wasserspiegel kurzfristig vom Stauziel bei 1048 müNN auf 1035 müNN abgesenkt werden. Hierzu muss eine Wassermenge von 10 m³/s über eine neu zu bauende Entlastungsanlage kontrolliert abgeführt werden. Für die Abführung des bei der Entlastung anfallenden Wassers sind verschiedene Ableitstrecken möglich. In einer Variantenstudie sind die für die Ableitung und den Objektschutz entlang der Ableitstrecken notwendigen Maßnahmen aufzuzeigen und zu bewerten. Ein weiteres Kriterium für die Variantenentscheidung ist die mit einem Ableitereignis einhergehende mögliche Beeinträchtigung ökologisch wertvoller Flächen.

Unsere Leistungen

  • Vorentwurf der Trassen mit erforderlichen Bauwerken
  • Vermessungstechnische Geländeaufnahmen an ausgewählten Stellen
  • Erstellen von digitalen Geländemodellen
  • Hydraulische Wasserspiegellagenberechnung
  • Entwurf von Schutzmaßnahmen
  • Kostenschätzung
Beteiligte Fachgebiete
  • Objektplanung Ingenieurbau
  • Vermessung/GIS
Beteiligte Fachgebiete
  • Objektplanung Ingenieurbau
  • Vermessung/GIS

Aubecken - Sanierung einer Dichtwand

Aubecken - Sanierung einer Dichtwand - Machbarkeitsstudie / Entwurfsplanung

Auftraggeber:
Schluchseewerk AG

Projektzeitraum:
2012 - 2013

Projektbeschreibung

Das Aubecken am Rhein bei Albbruck-Dogern dient zum Ausgleich der Wasserführung im Rhein bei Wasserentnahmen für den Pumpspeicherbetrieb der Kraftwerkskette Waldshut - Witznau - Häusern.

Das Becken wird von einem Ringdamm umschlossen und durch ein kombiniertes System aus Schlitzwand  und Asphaltbetondichtung abgedichtet.

Seit Inbetriebnahme des Beckens in den 1970er Jahren, werden Undichtigkeiten im Dichtungssystem beobachtet. Verschiedene Teilsanierungen wurden in den letzten Jahren durchgeführt. Nun wird eine gesamthafte Sanierung des Dichtungssystems erwogen.

In einer Machbarkeitsstudie sind verschiedene Sanierungsverfahren zur Wiederherstellung der Dichtigkeit zu prüfen und zu bewerten. Für zwei für die Ausführung in Frage kommende Sanierungskonzepte wurden die erforderlichen Baumaßnahmen auf Entwurfsplanungsniveau ausgearbeitet.

Projektdaten

  • Beckeninhalt: 2.17 mio m³
  • Wasserspiegelschwankung Beckenbewirtschaftung: 10 m
  • Dammkronenlänge: 2.230 m
  • Tiefe der vorhandenen Schlitzwand: 5.7 - 20.1 m

Unsere Leistungen

  • Sichten und systematisches Auswerten der Bestandsunterlagen aus der Bauzeit sowie der Berichte zu bereits erfolgten Sanierungen und zu durchgeführten Untersuchungen und Erkundungen
  • Diskussion und sukzessive Vertiefung von 8 Sanierungsvarianten (z.B. Dichten der schadhaften Schlitzwandfugen, Bau einer neuen Dichtwand unter Verwendung der vorhandenen Asphaltbetondichtung, Bau einer neuen Dichtwand im zentralen Trenndamm)
  • Entwurfsplanung für zwei Ausführungsvarianten
Beteiligte Fachgebiete
  • Objektplanung Ingenieurbau
  • Geotechnik/Erd- und Grundbau
Beteiligte Fachgebiete
  • Objektplanung Ingenieurbau
  • Geotechnik/Erd- und Grundbau
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