Objektplanung im konstruktiven Ingenieurbau - Funktionalität pur

Projektierung komplexer Bauvorhaben

Im konstruktiven Ingenieurbau projektieren wir komplexe Ingenieurbauwerke, wie z.B. Brücken, Stützwände oder Dämme. Hier werden die Vorgaben an die konstruktive Funktion, die Tragwerksplanung und die Anforderungen, die sich aus dem Baugrund ergeben, zusammengeführt. Dieser Fachbereich profitiert ganz besonders von der Interaktion mit unseren weiteren Ingenieurdisziplinen. Wir planen Ingenieurbauwerke in allen Leistungsphasen und begleiten deren Bauausführung.

Unser Objektfokus

  • Brücken in Stahlbeton, Spannbeton, Stahl und Holz
  • Objekte mit karbonfaserbewertem Beton
  • Leitungstunnel und Versorgungskanäle, Rohrvortrieb
  • Ingenieurbau im Industriebau
  • Dämme, Deiche, Stauanlagen
  • Stützwände, Hangsicherungen, Ufersicherungen, Baugrubenverbau
  • Umbau und Sanierung historischer Objekte und Gebäude
  • Schwierige Gründungen z.B. mit Großbohrpfählen, Mikropfählen oder HDI

Unsere Leistungen

  • Machbarkeitsstudien
  • Zustandsbewertungen von Bauwerken
  • Objektplanung in allen Leistungsphasen
  • Örtliche Bauüberwachung
  • Erstellen von Bauwerksbüchern für Brücken, Stützwänden, Becken, etc.
  • Bauwerksprüfungen nach DIN 1076
  • Erstellen von Baueingabeplänen nach LBO BW §6 LBO WO

Top Referenzen im Fachbereich Objektplanung Ingenieurbau

Ersatzneubau des Jünglingsstegs über die Elz in Waldkirch als gedeckte Holz-Fachwerkbrücke

Ersatzneubau des Jünglingsstegs über die Elz in Waldkirch als gedeckte Holz-Fachwerkbrücke

Projektbeschreibung

  • Gedeckte Holzfachwerkbrücke als Einfeldbrücke mit einer Spannweite von 45 m
  • Schiefwinkliges Brückenportal am linken Ufer, rechtwinkliges Portal am rechten Ufer; dadurch unterschiedliche Spannweiten des unterstromigen und oberstromigen Tragsystems
  • Vormontage der Brücke am Ufer und Einhub des Brückenkörpers als Ganzes
  • Flachgründung des rechten Widerlagers auf einer Tieferführung mit Unterwasserbeton
  • Gründung des Widerlagers am linken Ufer auf Mikropfählen
  • Sanierung der Ufermauern am linken Ufer auf eine Länge von 50 m
  • Anpassung der Verkehrsflächen am linken Ufer für einen möglichst barrierefreien Zugang zur Brücke

Unsere Leistungen

  • Bestandsvermessung und Erstellen Bestandsplan
  • Baugrunduntersuchung
  • Machbarkeitsstudie für unterschiedliche Ausführungsvarianten (zweifeldrige Fachwerk-Trogbrücke aus Aluminium, zweifeldrige Bogenbrücke aus Stahl, dreifeldrige Hohlkastenbrücke aus Stahl, Aluminium-Fachwerkbrücke, Holzbrücke) und Umweltbilanz für unterschiedliche Ausführungsarten
  • 3D-Modellierung und -Visualisierung der Entwürfe
  • RAB-ING-Bauwerksentwurf für die Brücke inkl. Verkehrsanbindung
  • Wasserrechtsantrag für die Baumaßnahme
  • Ausführungsplanung
  • Statische Berechnung, Schal- u. Bewehrungspläne, Konstruktionspläne
  • Ausschreibung
  • Mitwirken bei der Vergabe
  • Örtliche Bauüberwachung und Bauoberleitung
Beteiligte Fachbereiche
  • Objektplanung Ingenieurbau
  • Tragwerksplanung
  • Geotechnik/Erd- und Grundbau
  • Ingenieurvermessung
  • Verkehrsanlagen und Infrastruktur
Beteiligte Fachbereiche
  • Objektplanung Ingenieurbau
  • Tragwerksplanung
  • Geotechnik/Erd- und Grundbau
  • Ingenieurvermessung
  • Verkehrsanlagen und Infrastruktur

Sanierung der Rheinbrücke zwischen Albbruck und Schwaderloch – Carbonbeton in großem Maßstab

Sanierung der Rheinbrücke zwischen Albbruck und Schwaderloch – Carbonbeton in großem Maßstab

Projektbeschreibung

  • Vollständige und hermetische Einhausung
  • Abbruch der Stahlbeton-Fahrbahnplatte
  • Entschichtung der Stahlkonstruktion mit Hochdruckwasserstrahlen und Sandstrahlen
  • Behandlung HDW-Abwasser durch Neutralisation, Sedimentation und Filtration
  • Sanierung der Korrosionsschäden durch selektive Profilverstärkungen bzw. Austausch von Stahlbauteilen am Tragwerk.
  • Neubeschichtung des Stahltragwerks
  • Bau einer im Mittel 8 cm dicken profilierten Fahrbahnplatte in Textilbeton mit Carbonbewehrung mit kraftschlüssigem Anschluss an die Längs- und Querträger der Stahlkonstruktion
  • Austausch der Neoprenlagerelemente an den Widerlagern
  • Betonsanierung der Widerlager

    Unsere Leistungen

    • Machbarkeitsstudie für unterschiedliche Ausführungsvarianten (Aluminium-Hohlfachplatten, Recyclingkunststoff-Planken, GFK-Planken, Sanierung der Bestandsplatten, Ersatzneubau Platten mit carbonfaserverstärktem Textilbeton)
    • Statische Berechnung des Tragwerks für die verschiedenen alternativen Ausführungen einschließlich Schwingungsuntersuchungen
    • Sanierungsplanung einschließlich Logistikplanung in allen Leistungsphasen bis zur Erstellung der Ausschreibungsunterlagen
    • Nachweise zu Bauzuständen insbesondere mit Bezug auf die Windgefährdung der Brücke im eingehausten Zustand; Konstruktion von Bauprovisorien zur Sicherung der Brücke im Bauzustand.
    • Abstimmungen zur Bemessung der Fahrbahnplatte in carbonbewehrtem Beton und Mitwirken beim Herbeiführen der Zustimmung im Einzelfall beim RP Tübingen
    • Planen, Begleiten und Auswerten der Pilotbetonagen
    • Baubegleitende Auswertung der Bestandsstruktur Stahlbau und Lagerelemente und fortlaufende Sanierungsplanung für den Stahlbau
    • Ingenieurtechnische Kontrollen bezüglich der Ausführung von Stahlbau und Carbonbetonbau
    • Örtliche Bauüberwachung und Bauoberleitung
    Beteiligte Fachbereiche
    • Objektplanung Ingenieurbau
    • Tragwerksplanung
    Beteiligte Fachbereiche
    • Objektplanung Ingenieurbau
    • Tragwerksplanung

    Parkdeck über Halbtiefgarage in Emmendingen

    Bau eines neuen Parkdecks über einer bestehenden Halbtiefgarage in Emmendingen

    Auftraggeber:
    Stadt Emmendingen

    Projektzeitraum:
    Objektplanung: 2017 – 2019

    Projektbeschreibung

    Die Halbtiefgarage in der Steinstraße in Emmendingen wurde in den 1980er Jahren in Massivbauweise gebaut. Die Decke über dem Parkdeck überragt das Umgebungsgelände um bis zu 1,5 m. Auf der Decke wurde eine Grünanlage angelegt.

    Die Grünanlage soll nun zugunsten eines weiteren Parkdecks mit 70 Stellplätzen aufgegeben werden. Nach Abtrag des Erdreichs wird die Bestandsdecke saniert, neu abgedichtet und darauf die neue Verkehrsfläche mit Beton-Fertigteilplatten angelegt. Zur Anbindung des oberen Parkdecks sind Zu- und Abfahrtsrampen mit entsprechenden Stützbauwerken herzustellen und fußläufige Zugänge und Treppenanlagen, sowie eine barrierefreie Rampe neu zu bauen bzw. anzupassen. In diesem Kontext ist die vorhandene Bausubstanz grundlegend zu sanieren und entsprechend dem Stand der Technik zu ertüchtigen. Dies umfasst auch die Einrichtungen zur Anbindung der Parkgarage an das städtische Parkleitsystem.

    Wesentliche Merkmale der Maßnahme:

    • Bau von zwei Rampen für die Zu- und Abfahrt zum oberen Parkdeck
    • Erneuerung der Flächenabdichtung und Bau einer Verkehrsfläche mit Beton-Fertigteilplatten
    • Neubau von Zuwegungen für Fußgänger und Anpassung der vorhandenen Treppenanlagen
    • Neubau einer barrierefreien Rampe
    • Erneuerung der Flächenentwässerung und Bau eines Regenrückhaltesystems mit zwei Rückhaltebecken mit Drosseleinrichtungen
    • Ausstattung des Parkhauses mit einem Parkleitsystem

    Unsere Leistungen

    • Machbarkeitsstudie für unterschiedliche Ausführungsvarianten einschließlich Wirtschaftlich-keitsprüfung für eine Photovoltaikanlage auf einer aufgeständerten Konstruktion über dem obe-ren Parkdeck
    • Planung der oben beschriebenen Bau- und Sanierungsmaßnahmen in allen Leistungsphasen
    • Prüfung der Standsicherheit des Bestandstragwerks
    • Erstellen eines Konzepts zur Betonsanierung der Bestandsstruktur
    • Örtliche Bauüberwachung und Bauoberleitung in 2020 noch ausstehend
    Beteiligte Fachbereiche
    • Objektplanung Ingenieurbau
    • Tragwerksplanung
    • Verkehrsanlagen und Infrastruktur
    Beteiligte Fachbereiche
    • Objektplanung Ingenieurbau
    • Tragwerksplanung
    • Verkehrsanlagen und Infrastruktur

    AWT-Kanal / Unterquerung Breisacher Straße

    AWT-Kanal / Unterquerung Breisacher Straße

    Auftraggeber:
    Universitätsklinikum Freiburg

    Projektzeitraum:
    Mai - Dezember 2013

    Projektbeschreibung

    • Bau eines begehbaren Versorgungskanals zur Unterquerung der Breisacher Straße und zur Anbindung des Neubaus des ZTZ (Zentrum für Translationale Zellforschung) an die geplanten Neubauten der Kinderklinik nördlich der Breisacher Straße. Der Tunnel dient primär dem Transport von Waren zwischen verschiedenen Instituten mit automatischen Schienenfahrzeugen. Weiterhin ist die Unterbringung diverser Medienleitungen zur Versorgung der Klinikgebäude vorgesehen.
    • Länge des Kanals: 74 m
    • Lichter Querschnitt: 4,60 m x 4,30 m
    • Ortbetonbauweise mit Bewehrungsgraden bis zu 240 kg/m³
    • Tiefenlage der Gründungsebene 9,60 m unter OK Gebäude
    • Überdeckung: 5,20 m
    • Baugrube als Trägerbohlwand im unteren Bereich mit Spitzbetonausfachung, Mehrfachaussteifung mit bis zu 3 Steifenlagen

    Unsere Leistungen

    • Planung, Ausschreibung, örtliche Bauüberwachung
    • Geotechnische Baugrunderkundung
    • Tragwerksplanung für den AWT Kanal und für den Baugrubenverbau
    • Logistikplanung für die Abstimmung der Bauausführung in Interaktion mit dem Neubau der Straßenbahntrasse zur neuen Messe und dem Ausbau der Breisacher Straße mit allen dort verlegten Medienleitungen
    Beteiligte Fachbereiche
    • Objektplanung Ingenieurbau
    • Tragwerksplanung
    • Geotechnik/Erd- und Grundbau
    Beteiligte Fachbereiche
    • Objektplanung Ingenieurbau
    • Tragwerksplanung
    • Geotechnik/Erd- und Grundbau

    Aubecken - Sanierung einer Dichtwand

    Aubecken - Sanierung einer Dichtwand - Machbarkeitsstudie / Entwurfsplanung

    Auftraggeber:
    Schluchseewerk AG

    Projektzeitraum:
    2012 - 2013

    Projektbeschreibung

    Das Aubecken am Rhein bei Albbruck-Dogern dient zum Ausgleich der Wasserführung im Rhein bei Wasserentnahmen für den Pumpspeicherbetrieb der Kraftwerkskette Waldshut - Witznau - Häusern.

    Das Becken wird von einem Ringdamm umschlossen und durch ein kombiniertes System aus Schlitzwand  und Asphaltbetondichtung abgedichtet.

    Seit Inbetriebnahme des Beckens in den 1970er Jahren, werden Undichtigkeiten im Dichtungssystem beobachtet. Verschiedene Teilsanierungen wurden in den letzten Jahren durchgeführt. Nun wird eine gesamthafte Sanierung des Dichtungssystems erwogen.

    In einer Machbarkeitsstudie sind verschiedene Sanierungsverfahren zur Wiederherstellung der Dichtigkeit zu prüfen und zu bewerten. Für zwei für die Ausführung in Frage kommende Sanierungskonzepte wurden die erforderlichen Baumaßnahmen auf Entwurfsplanungsniveau ausgearbeitet.

    Projektdaten

    • Beckeninhalt: 2.17 mio m³
    • Wasserspiegelschwankung Beckenbewirtschaftung: 10 m
    • Dammkronenlänge: 2.230 m
    • Tiefe der vorhandenen Schlitzwand: 5.7 - 20.1 m

    Unsere Leistungen

    • Sichten und systematisches Auswerten der Bestandsunterlagen aus der Bauzeit sowie der Berichte zu bereits erfolgten Sanierungen und zu durchgeführten Untersuchungen und Erkundungen
    • Diskussion und sukzessive Vertiefung von 8 Sanierungsvarianten (z.B. Dichten der schadhaften Schlitzwandfugen, Bau einer neuen Dichtwand unter Verwendung der vorhandenen Asphaltbetondichtung, Bau einer neuen Dichtwand im zentralen Trenndamm)
    • Entwurfsplanung für zwei Ausführungsvarianten
    Beteiligte Fachbereiche
    • Objektplanung Ingenieurbau
    • Geotechnik/Erd- und Grundbau
    Beteiligte Fachbereiche
    • Objektplanung Ingenieurbau
    • Geotechnik/Erd- und Grundbau

    Wehratalsperre - Dammvorschüttung und Ertüchtigung von Betriebsanlagen

    Wehra-Talsperre - Dammvorschüttung

    Auftraggeber:
    Schluchseewerk AG
     
    Projektzeitraum:
    2009 - 2013

    Projektbeschreibung

    • Dammvorschüttung mit über die Dammachse variierender Höhe und Aufbau entsprechend den vorhandenen Anlagen und räumlichen Anforderungen
    • Drainvorschüttung auf der Dammflanke auf eine Höhe von bis zu 30 m mit einem Volumen von 25.000 m³
    • Bauliche Anpassung und statische Ertüchtigung der eingebundenen Ingenieurbauwerke, wie z.B. Turbinenhaus der integrierten Wasserkraftanlage und Zugangsstollen zur Herdmauer.
    • Verlängerung des Zugangsstollens und der Bypassleitung für die Durchdringung der Vorschüttung
    • Bau von eingebohrten Horizontaldränleitungen DN 200/250 in einem Teilbereich ohne Vorschüttung, zur Dränwasserableitung im Durchströmungsfall
    • Bau eines Abschirmbauwerk mit Großbohrpfählen zur Abfangung der Lasten aus der Vorschüttung über der Armaturenkammer des Zugangsstollens
    • Bau einer Gabionenwand mit geschwungenem und höhenvariablem Verlauf mit bis zu 6 m Höhe und 2000 m³ Gabionenvolumen.
    • Umverlegung von Infrastrukturanlagen und Leitungen im Umfeld (u.a. Reserveabgabeleitung DN 1300)

    Unsere Leistungen

    • Planung der oben beschriebenen Ingenieurbauwerke in allen Leistungsphasen
    • Planung der Baulogistik (Massenmanagement in Interaktion mit der Erstellung des Erkundungs-stollens für den Kavernenstandort des Pumpspeicherkraftwerks Atdorf)
    • Tragwerksplanung und erdstatische Nachweise
    • Verformungsmessungen im Zugangsstollen während der Durchführung der Überschüttungsar-beiten
    • Verformungsmessungen an der Dammvorschüttung und der Gabionenwand
    • Bodenmechanische Laborversuche und Materialeignungsprüfungen
    • Setzungsmessungen für die Dammvorschüttung; Kontrolle der Verdichtung
    • Bestandsvermessung als Planungsgrundlage und Erstellen des Digitalen Geländemodells (DGM)
    • Bauvermessung / Absteckung
    • Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination
    • Örtliche Bauleitung und Bauoberleitung
    • Geotechnische Baubegleitung und Erdbaukontrollprüfungen
    Beteiligte Fachbereiche
    • Objektplanung Ingenieurbau
    • Tragwerksplanung
    • Geotechnik/Erd- und Grundbau
    • Ingenieurvermessung
    Beteiligte Fachbereiche
    • Objektplanung Ingenieurbau
    • Tragwerksplanung
    • Geotechnik/Erd- und Grundbau
    • Ingenieurvermessung

    Neubau Straßenbrücke über die Bahn in Titisee-Neustadt

    Neubau Brücke über die Bahn und Stützwände in Titisee-Neustadt

    Auftraggeber:
    Stadt Tititsee-Neustadt

    Projektzeitraum:
    2009 - 2017

    Projektbeschreibung

    Die Maßnahme steht im Kontext des Neubaus einer Zufahrtsstraße „Neustadt-Mitte-Unterstadt. Dadurch wird die Unterstadt an die Bundesstraße B31 angebunden. Die Straße wurde am 12.12.2017 für den Verkehr freigegeben.

    Im Zuge des Neubaus der Zufahrtsstraße wurden folgende Ingenieurbauwerke errichtet:

    • Brücke über die DB Strecke 4300
      Widerlager: Kombinierte Bohrpfahl-Flachgründung, Höhe max. 11,5 m;
      Überbau: längs vorgespannte Stahlbetonplatte, Konstruktionshöhe 1,15 m; Stützweite 27,2 m; Breite 11,7 m; Kreuzungswinkel 50°; Längsgefälle 7,6%
    • Stützwand Bauhof
      Winkelstützmauer aus Stahlbeton, Flachgründung, Ansichtshöhe max. 9,55 m; Länge 21,3 m
    • Stützwand unterhalb der Straße zur Gutach
      Winkelstützmauer aus Stahlbeton, Bohrpfahlgründung am Gewässerrand, Ansichtshöhe max. 5,1 m, Länge 91,6 m
    • Stützwand Pfeiler „20“
      Winkelstützmauer aus Stahlbeton, Bohrpfahlgründung neben dem Pfeiler der Hochbrücke L 172, Ansichtshöhe max. 4,1 m; Länge 20 m

    Bei der Planung und Ausführung der Bauwerke waren die folgenden besonderen Anforderungen zu beachten:

    • Kreuzung der neuen Brücke mit der Bahntrasse
    • Vorrübergehende Sperrung des Eisenbahnverkehrs für die Arbeiten in nur zwei Sperrpau-sen (Auf- und Abbau Traggerüst)
    • Sicherung der Bahnstrecke während der Arbeiten durch im Boden verankerte Schutzzäu-ne und Erstellen des Überbaus im Schutz eines Traggerüstes
    • Herstellung des Überbaus aufgrund des geforderten Lichtraumprofils in erhöhter Lage
    • Absenkung des Überbaus um ca. 1,0 m in die Endlage mittels Hydraulikpressen nach Ausbau des Traggerüstes
    • Ausführung des Überbaus als längsvorgespannte Stahlbetonplatte
    • Einsatz von 18 Litzenspanngliedern BBV L 20 mit einer max. Vorspannkraft von 4050 kN
    • Lagerung des Überbaus aufgrund der Schräge je Auflagerseite auf 5 Elastomerlagern
    • Aufgrund der Höhe der Widerlagerwände (bis 11,5 m) zuerst beidseitiges Einschalen und anschließende Bewehrung von innen heraus
    • Betonieren des Widerlagers WL20 mit einem Betonvolumen von 420 m³ innerhalb eines Tages

    Unsere Leistungen

    • Baugrundbeurteilung und Gründungsberatung der Gesamtmaßnahme
    • Objektplanung der Ingenieurbauwerke Lph 1 - 8
    • Tragwerksplanung der Ingenieurbauwerke Lph 1 - 6
    • Örtliche Bauüberwachung und geotechnische Begleitung
    • Sicherheits- und Gesundheitskoordinator
    • Vermessungsleistungen
    Beteiligte Fachbereiche
    • Objektplanung Ingenieurbau
    • Tragwerksplanung
    • Geotechnik/Erd- und Grundbau
    • Ingenieurvermessung
    Beteiligte Fachbereiche
    • Objektplanung Ingenieurbau
    • Tragwerksplanung
    • Geotechnik/Erd- und Grundbau
    • Ingenieurvermessung

    Eisenbahnbrücke - Aachkanal / Singen

    DB-Projektbau - Erneuerung Eisenbahnüberführung Aachkanal / Singen

    Auftraggeber:
    DB ProjektBau GmbH

    Projektzeitraum:
    2009 - 2010

    Projektbeschreibung

    • Herstellung einer wasserdichten Baugrube mit einer verankerten, überschnittenen Bohrpfahlwand mit kleinen Pfahldurchmesser

    Unsere Leistungen

    • Objektplanung
    • Tragwerksplanung
    • Baugrunderkundung und Gründungsberatung
    Beteiligte Fachbereiche
    • Objektplanung Ingenieurbau
    • Tragwerksplanung
    • Geotechnik/Erd- und Grundbau
    Beteiligte Fachbereiche
    • Objektplanung Ingenieurbau
    • Tragwerksplanung
    • Geotechnik/Erd- und Grundbau

    Brücke über die Brugga und Raue Rampe, Kirchzarten

    Brücke und Raue Rampe über die Brugga in Kirchzarten

    Auftraggeber:
    Gemeinde Kirchzarten

    Projektzeitraum:
    2009-2012

    Projektbeschreibung:
    Objekt Brücke:
    Abbruch und Neubau der Brückenwiderlager und der Brückenplatte, Neugestaltung und Profilierung Straßen im Umfeld, Umverlegung/Neuordnung der Medienleitungen.
    - Einfeldbrücke in Fertigteilbauweise mit Aufbeton 8,50 m x 5,50 m x 0,60 m

    Objekt Raue Rampe:
    Herstellen der Fischdurchgängigkeit und Verbesserung der hydraulischen Leistungsfähigkeit der Brugga in einem 50 m langen Gewässerabschnitt durch Rückbau einer Sohlschwelle und Bau einer Rauen Rampe.
    - Bemessungsabfluss HQ 100: 49 m³/s
    - Kenngrößen Rampe: L=40,0 m, B=8,0 m, ?H=0,90 m
    - Ausführung als Sohlengleite mit Beckenstruktur

    Unsere Leistungen:

    • Objektplanung Ingenieurbauwerke
    • Objektplanung Sohlengleite
    • Tragwerksplanung
    • Geotechnische Baugrundberatung
    • Entwurfs- und Bauvermessung
    • Wasserspiegellagenberechnung Brugga/Sohlengleite
    • Koordinator Leitungsplan
    • Örtliche Bauüberwachung
    Beteiligte Fachbereiche
    • Objektplanung Ingenieurbau
    • Tragwerksplanung
    • Geotechnik/Erd- und Grundbau
    • Ingenieurvermessung
    Beteiligte Fachbereiche
    • Objektplanung Ingenieurbau
    • Tragwerksplanung
    • Geotechnik/Erd- und Grundbau
    • Ingenieurvermessung

    Rohrvortrieb - Versorgungskanal in der Stefan-Meier-Straße in Freiburg

    Bau eines Versorgungskanals in der Stefan-Meier-Straße in Freiburg

    Auftraggeber:
    Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Universitätsbauamt Freiburg
     
    Projektzeitraum:
    2007 - 2009

    Projektbeschreibung:
    Mit einem rund 60 m langen begehbaren Versorgungskanal sollen die Institutsgebäude Pharmakologie, Freiburger Materialforschung und Makrochemie verbunden und an das zentrale Versorgungssystem der Universität angeschlossen werden. Der neue Medienleitungstunnel trägt zum sukzessiven Ringschluss des unterirdischen Kanalnetzes bei. Der Versorgungskanal führt im Wesentlichen Kälte- und Laborabwasserleitungen sowie sonstige Medienleitungen.

    Der Anschluss der Gebäude findet im 2. UG statt. Der begehbare Verbindungskanal unterquert die Mathildenstraße und die Stefan-Meier-Straße. Die Tiefenlage beträgt bis zu 8,5 m unter Gelände. Ein Bau in offener Bauweise wäre mit erheblichen Eingriffen in den Verkehrsraum verbunden. Nach einer Variantenbetrachtung wurde daher eine Bauweise im Rohrvortriebsverfahren beschlossen.

    Die drei Äste des Kanals wurden von einer zentralen Startgrube aus vorgetrieben. Die Verbauwand der rund 9 m tiefen Startgrube wurde als Spritzbetonschale in 2 m tiefen Teilschritten ausgeführt. An den Anschlussstellen an die Bestandsgebäude wurden geometrisch und baulich komplexe Übergangsschächte bzw. Anschlusskonstruktionen erstellt.

    Objektdaten

    • Gesteuerter bemannter Rohrvortrieb in drei Vortriebsstrecken
    • Gesamtlänge der Vortriebsstrecken: 60 m
    • Vortriebsrohre aus Stahlbeton mit Innendurchmesser 2,0 m
    • Abschnittsweise Injektion von Bentonitsuspension
    • Beweissicherung

    Unsere Leistungen:

    • Planung, Ausschreibung, örtliche Bauüberwachung der Bauleistungen
    • Geotechnische Baugrunderkundung und Baugrundgutachten
    • Grundlagenvermessung, Bauvermessung
    • Tragwerksplanung der Anschlussbauwerke
    Beteiligte Fachbereiche
    • Objektplanung Ingenieurbau
    • Tragwerksplanung
    • Geotechnik/Erd- und Grundbau
    Beteiligte Fachbereiche
    • Objektplanung Ingenieurbau
    • Tragwerksplanung
    • Geotechnik/Erd- und Grundbau

    Eisenbahnüberführung Neckar-Elz in Mosbach

    Erneuerung der Eisenbahnüberführung Neckar-Elz in Mosbach

    Auftraggeber:
    DB Netz AG, Karlsruhe

    Projektzeitraum:
    2006 - 2009

    Projektbeschreibung:

    • Erneuerung einer zweigleisigen Eisenbahnüberführung in Neckar-Elz
    • Bauweise: Einfeldbrücke, Spannweite 33 m, Lichte Höhe 14 m
    • Sanierung der Widerlager durch Mikropfähle
    • Zur provisorischen Aufrechterhaltung des Bahnverkehrs während der Bauzeit waren zwei Hilfsbrückenketten mit insgesamt 66,5 m Länge notwendig
    • Seitliche Herstellung der neuen Überbauten aus Stahlverbundbrücken
    • Ausbau der Hilfsbrücken und Einschub der neuen Überbauten in Wochenendsperrpausen

    Unsere Leistungen:

    • Objektplanung für die Ausführungsplanung
    • Tragwerksplanung für den Endzustand und die Baubehelfe
    Beteiligte Fachbereiche
    • Objektplanung Ingenieurbau
    • Tragwerksplanung
    Beteiligte Fachbereiche
    • Objektplanung Ingenieurbau
    • Tragwerksplanung