Tragwerksplanung. Mehr als statisch.

Tragwerke in Stahlbeton- und Spannbetonbauweise sowie Stahl- und Holzbau

Zuverlässig und nachhaltig standsicher – beim Bauen und unter Nutzung. Wir planen Tragwerke und erbringen statische Nachweise für Bauwerke, Baustoffe und Konstruktionstypen aller Art. Mit differenzierten Berechnungsmethoden dimensionieren und planen wir Tragwerke in Stahlbeton- und Spannbetonbauweise, Stahl- und Holzbau sowie Bauelemente aus Glas und im Mauerwerksbau. Ein Schwerpunkt unserer Tätigkeit liegt in der Tragwerksplanung beim Umbau und bei konstruktiven Eingriffen in die bestehende Bausubstanz.

Unser Objektfokus

  • Brücken in Stahlbeton, Spannbeton und Stahl
  • Leitungstunnel und Versorgungskanäle
  • Ingenieurbau im Industriebau
  • Dämme, Deiche, Stauanlagen
  • Stützwände, Hangsicherungen, Baugrubenverbau
  • Umbau und Sanierung historischer Objekte und Gebäude
  • Wohn- und Verwaltungsgebäude, öffentliche Bauten, Bäder und Schulen

Unsere Leistungen

  • Baustatische Nachweise und Bemessungen
  • Statische Nachweise in Erd- und Grundbau
  • Erstellen von Schal- und Bewehrungsplänen
  • Erstellen von Konstruktionsplänen in Stahl- und Holzbau
  • Erstellen von Werkstattzeichnungen im Stahlbau
  • Ingenieurtechnische Kontrolle des Tragwerkes auf der Baustelle
  • Mauerwerksbau

 

Top Referenzen im Bereich Tragwerksplanung

Ersatzneubau des Jünglingsstegs über die Elz in Waldkirch als gedeckte Holz-Fachwerkbrücke

Ersatzneubau des Jünglingsstegs über die Elz in Waldkirch als gedeckte Holz-Fachwerkbrücke

Projektbeschreibung

  • Gedeckte Holzfachwerkbrücke als Einfeldbrücke mit einer Spannweite von 45 m
  • Schiefwinkliges Brückenportal am linken Ufer, rechtwinkliges Portal am rechten Ufer; dadurch unterschiedliche Spannweiten des unterstromigen und oberstromigen Tragsystems
  • Vormontage der Brücke am Ufer und Einhub des Brückenkörpers als Ganzes
  • Flachgründung des rechten Widerlagers auf einer Tieferführung mit Unterwasserbeton
  • Gründung des Widerlagers am linken Ufer auf Mikropfählen
  • Sanierung der Ufermauern am linken Ufer auf eine Länge von 50 m
  • Anpassung der Verkehrsflächen am linken Ufer für einen möglichst barrierefreien Zugang zur Brücke

Unsere Leistungen

  • Bestandsvermessung und Erstellen Bestandsplan
  • Baugrunduntersuchung
  • Machbarkeitsstudie für unterschiedliche Ausführungsvarianten (zweifeldrige Fachwerk-Trogbrücke aus Aluminium, zweifeldrige Bogenbrücke aus Stahl, dreifeldrige Hohlkastenbrücke aus Stahl, Aluminium-Fachwerkbrücke, Holzbrücke) und Umweltbilanz für unterschiedliche Ausführungsarten
  • 3D-Modellierung und -Visualisierung der Entwürfe
  • RAB-ING-Bauwerksentwurf für die Brücke inkl. Verkehrsanbindung
  • Wasserrechtsantrag für die Baumaßnahme
  • Ausführungsplanung
  • Statische Berechnung, Schal- u. Bewehrungspläne, Konstruktionspläne
  • Ausschreibung
  • Mitwirken bei der Vergabe
  • Örtliche Bauüberwachung und Bauoberleitung
Beteiligte Fachbereiche
  • Objektplanung Ingenieurbau
  • Tragwerksplanung
  • Geotechnik/Erd- und Grundbau
  • Ingenieurvermessung
  • Verkehrsanlagen und Infrastruktur
Beteiligte Fachbereiche
  • Objektplanung Ingenieurbau
  • Tragwerksplanung
  • Geotechnik/Erd- und Grundbau
  • Ingenieurvermessung
  • Verkehrsanlagen und Infrastruktur

Sanierung der Rheinbrücke zwischen Albbruck und Schwaderloch – Carbonbeton in großem Maßstab

Sanierung der Rheinbrücke zwischen Albbruck und Schwaderloch – Carbonbeton in großem Maßstab

Projektbeschreibung

  • Vollständige und hermetische Einhausung
  • Abbruch der Stahlbeton-Fahrbahnplatte
  • Entschichtung der Stahlkonstruktion mit Hochdruckwasserstrahlen und Sandstrahlen
  • Behandlung HDW-Abwasser durch Neutralisation, Sedimentation und Filtration
  • Sanierung der Korrosionsschäden durch selektive Profilverstärkungen bzw. Austausch von Stahlbauteilen am Tragwerk.
  • Neubeschichtung des Stahltragwerks
  • Bau einer im Mittel 8 cm dicken profilierten Fahrbahnplatte in Textilbeton mit Carbonbewehrung mit kraftschlüssigem Anschluss an die Längs- und Querträger der Stahlkonstruktion
  • Austausch der Neoprenlagerelemente an den Widerlagern
  • Betonsanierung der Widerlager

    Unsere Leistungen

    • Machbarkeitsstudie für unterschiedliche Ausführungsvarianten (Aluminium-Hohlfachplatten, Recyclingkunststoff-Planken, GFK-Planken, Sanierung der Bestandsplatten, Ersatzneubau Platten mit carbonfaserverstärktem Textilbeton)
    • Statische Berechnung des Tragwerks für die verschiedenen alternativen Ausführungen einschließlich Schwingungsuntersuchungen
    • Sanierungsplanung einschließlich Logistikplanung in allen Leistungsphasen bis zur Erstellung der Ausschreibungsunterlagen
    • Nachweise zu Bauzuständen insbesondere mit Bezug auf die Windgefährdung der Brücke im eingehausten Zustand; Konstruktion von Bauprovisorien zur Sicherung der Brücke im Bauzustand.
    • Abstimmungen zur Bemessung der Fahrbahnplatte in carbonbewehrtem Beton und Mitwirken beim Herbeiführen der Zustimmung im Einzelfall beim RP Tübingen
    • Planen, Begleiten und Auswerten der Pilotbetonagen
    • Baubegleitende Auswertung der Bestandsstruktur Stahlbau und Lagerelemente und fortlaufende Sanierungsplanung für den Stahlbau
    • Ingenieurtechnische Kontrollen bezüglich der Ausführung von Stahlbau und Carbonbetonbau
    • Örtliche Bauüberwachung und Bauoberleitung
    Beteiligte Fachbereiche
    • Objektplanung Ingenieurbau
    • Tragwerksplanung
    Beteiligte Fachbereiche
    • Objektplanung Ingenieurbau
    • Tragwerksplanung

    Big Dipper Coaster "Dynamite" im Freizeitpark Plohn

    Big Dipper Coaster "Dynamite" im Freizeitpark Plohn

    Auftraggeber:
    Freizeitpark Plohn GbR

    Projektzeitraum:
    2017 - 2019

    Projektbeschreibung:
    Ein Big Dipper Coaster ist ein Achterbahntyp, der sich durch sehr kurze, einzeln fahrende Wagen auszeichnet. Das Fahrzeug reagiert entsprechend spontan und dynamisch auf Richtungs- und Gefällewechsel, was eine Fahrt besonders dynamisch macht. Bei der Fahrt erlebt der Besucher abwechselnd Beschleunigungen von bis zu 4,4 g und das Gefühl von Schwerelosigkeit.

    In Plohn wurde im Mai 2019 mit dem Big Dipper „Dynamite“ die erste Bahn dieses Typs eröffnet. Die rasante Fahrt, bei der Spitzengeschwindigkeiten von über 100 km/h erreicht werden, nimmt ihren Ausgangspunkt in 40 m Höhe. Von dort kippt die Schiene unvermittelt und es folgt ein fast senkrechter „Absturz“. Im weiteren Verlauf wechseln sich Looping-, Helix- und Tunnelpassagen ab.

    Der Lastabtrag durch die Stahlstützen erfolgt teilweise über die in Massivbauweise hergestellten Baukörper eines Tunnels und eines Gebäudes.

    Folgende Kenndaten charakterisieren die Bahn:

    • 500 m lange Schienenkonstruktion als Dreigurt-Fachwerkträger
    • 76 Einzelstützen als A-Böcke oder volleingespannte Stützen
    • 25 m langes Tunnelbauwerk als weiße Wanne mit Wirkung als Stützwand
    • Deko-Holzhaus
    • Gründung auf ca. 100 Einzelfundamenten
    • Bahnhofsgebäude in Massivbauweise mit Holzdach aus Satteldachleimbindern
    • Wartungshalle als Stahlbaurahmenkonstruktion

    Unsere Leistungen:

    • Statische Berechnung der Bahn (Stützen und Schienen)
    • Geotechnischer Bericht und Gründungsberatung
    • Entwurfsplanung für das Tunnelbauwerk
    • Tragwerksplanung für Bahnhof, Wartungshalle und Tunnel
    • Statische Berechnung der Bahnfundamente
    • Erstellung der Schal- und Bewehrungspläne
    • Erstellen der Konstruktionszeichnungen für den Stahl- und Holzbau
    Beteiligte Fachbereiche
    • Tragwerksplanung
    • Fliegende Bauten
    • Geotechnik/Erd- und Grundbau
    Beteiligte Fachbereiche
    • Tragwerksplanung
    • Fliegende Bauten
    • Geotechnik/Erd- und Grundbau

    Parkdeck über Halbtiefgarage in Emmendingen

    Bau eines neuen Parkdecks über einer bestehenden Halbtiefgarage in Emmendingen

    Auftraggeber:
    Stadt Emmendingen

    Projektzeitraum:
    Objektplanung: 2017 – 2019

    Projektbeschreibung

    Die Halbtiefgarage in der Steinstraße in Emmendingen wurde in den 1980er Jahren in Massivbauweise gebaut. Die Decke über dem Parkdeck überragt das Umgebungsgelände um bis zu 1,5 m. Auf der Decke wurde eine Grünanlage angelegt.

    Die Grünanlage soll nun zugunsten eines weiteren Parkdecks mit 70 Stellplätzen aufgegeben werden. Nach Abtrag des Erdreichs wird die Bestandsdecke saniert, neu abgedichtet und darauf die neue Verkehrsfläche mit Beton-Fertigteilplatten angelegt. Zur Anbindung des oberen Parkdecks sind Zu- und Abfahrtsrampen mit entsprechenden Stützbauwerken herzustellen und fußläufige Zugänge und Treppenanlagen, sowie eine barrierefreie Rampe neu zu bauen bzw. anzupassen. In diesem Kontext ist die vorhandene Bausubstanz grundlegend zu sanieren und entsprechend dem Stand der Technik zu ertüchtigen. Dies umfasst auch die Einrichtungen zur Anbindung der Parkgarage an das städtische Parkleitsystem.

    Wesentliche Merkmale der Maßnahme:

    • Bau von zwei Rampen für die Zu- und Abfahrt zum oberen Parkdeck
    • Erneuerung der Flächenabdichtung und Bau einer Verkehrsfläche mit Beton-Fertigteilplatten
    • Neubau von Zuwegungen für Fußgänger und Anpassung der vorhandenen Treppenanlagen
    • Neubau einer barrierefreien Rampe
    • Erneuerung der Flächenentwässerung und Bau eines Regenrückhaltesystems mit zwei Rückhaltebecken mit Drosseleinrichtungen
    • Ausstattung des Parkhauses mit einem Parkleitsystem

    Unsere Leistungen

    • Machbarkeitsstudie für unterschiedliche Ausführungsvarianten einschließlich Wirtschaftlich-keitsprüfung für eine Photovoltaikanlage auf einer aufgeständerten Konstruktion über dem obe-ren Parkdeck
    • Planung der oben beschriebenen Bau- und Sanierungsmaßnahmen in allen Leistungsphasen
    • Prüfung der Standsicherheit des Bestandstragwerks
    • Erstellen eines Konzepts zur Betonsanierung der Bestandsstruktur
    • Örtliche Bauüberwachung und Bauoberleitung in 2020 noch ausstehend
    Beteiligte Fachbereiche
    • Objektplanung Ingenieurbau
    • Tragwerksplanung
    • Verkehrsanlagen und Infrastruktur
    Beteiligte Fachbereiche
    • Objektplanung Ingenieurbau
    • Tragwerksplanung
    • Verkehrsanlagen und Infrastruktur

    Radwegbrücke über die Elz i.Z.d. L186 bei Waldkirch

    Radwegbrücke über die Elz i.Z.d. L186 bei Waldkirch

    Auftraggeber:
    Stadt Waldkirch

    Projektzeitraum:
    2016 - 2018

    Projektbeschreibung

    Mit dem Projekt RadNETZ Baden-Württemberg plant das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur die Herstellung eines flächendeckenden Radwegnetzes. In diesem Kontext steht der Neubau einer Geh- und Radwegbrücke über die Elz parallel zur L186. Die Baumaßnahme wurde von der Stadt Waldkirch durchgeführt und vom Regierungspräsidium Freiburg mitfinanziert.

    Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurden verschiedene Tragwerks- und Standortvarianten für den Bau der Brücke untersucht und folgende Zielvariante ausgewählt:

    • Einfeldrige Fachwerk-Trogbrücke aus Aluminium
    •  Positionierung ca. 40 m flussabwärts von der Straßenbrücke

    Die neue Brücke wurde als gemeinsame Geh- und Radwegbrücke ausgelegt. Die lichte Durchfahrtsbreite zwischen den Geländern wurde mit 3,0 m vorgegeben. Die Spannweite beträgt 34,7 m. Die Höhenlage der Brücke wurde durch den Wasserspiegel der Elz bei HQ 100 und des erforderlichen Freibords von mind. 0,5 m festgelegt.

    Die beiden Stahlbeton-Widerlager wurden bauseits gefertigt und auf ca. 1,5 m tiefen Tieferführungen aus unbewehrtem Beton im tragfähigen Kies gegründet. Die Brücke wurde als Fertigteil angeliefert und in einem Stück auf die Widerlager gehoben. Die neue Brücke wurde durch neue Radwegabschnitte an das bestehende Radwegenetz angebunden.

    Unsere Leistungen

    • Vermessung und Baugrunduntersuchung
    • Machbarkeitsstudie für unterschiedliche Ausführungsvarianten (Aluminium-Fachwerkbrücke, Stahl-Beton-Verbundbrücke)
    • RAB-ING-Bauwerksentwurf für die Brücke
    • RE-Entwurf für die Radweganbindung
    • Wasserrechtsantrag für die Baumaßnahme
    • Ausführungsplanung für die Stahlbetonwiderlager und die Verkehrswege
    • Statische Berechnung, Schal- u. Bewehrungspläne für die Stahlbeton-Widerlager
    • Ausschreibung, Mitwirken bei der Vergabe und örtliche Bauüberwachung / Bauoberleitung
    • SiGeKo
    Beteiligte Fachbereiche
    • Objektplanung Ingenieurbau
    • Tragwerksplanung
    • Geotechnik/Erd- und Grundbau
    • Ingenieurvermessung
    • Verkehrsanlagen und Infrastruktur
    Beteiligte Fachbereiche
    • Objektplanung Ingenieurbau
    • Tragwerksplanung
    • Geotechnik/Erd- und Grundbau
    • Ingenieurvermessung
    • Verkehrsanlagen und Infrastruktur

    Flying Theater - Voletarium im Europa-Park

    Flying Theater - Voletarium im Europa-Park

    Auftraggeber:
    Europa-Park Freizeit- und Familienpark Mack OHG

    Projektzeitraum:
    2015 - 2017

    Projektbeschreibung:
    Im größten „Flying Theater“ Europas erleben 160 Besucher in beweglichen Gondeln eine Flugsimulation durch verschiedene europäische Landschaften. Die über drei Geschosse verteilten Gondeln werden an Kragarmen in die Projektions-Arena einer dreidimensionalen Leinwand (15 m * 21 m) geschoben. Die Flugwahrnehmung wird durch weitere Effekte wie Luftbewegung und eingesprühte Wassertropfen zusätzlich verstärkt. 

    Das Ganze findet in einer Hallenkonstruktion in Massivbauweise statt. Die Gondeln und deren tragende Stahlkonstruktion sind auf schwingungsentkoppelten Blockfundamenten gegründet. Zwei große Stahlbetonboxen bilden die Theatersäle.

    Im Sinne einer kurzen Bauzeit wurden die Stahlbetonboxen weitgehend in Fertigteilbauweise erstellt. An die Theatersäle angebaut, befinden sich der dreigeschossige Anstehbereich und die technik- und Personalräume. Sie bilden zusammen das Hauptgebäude. Ergänzt wird die Anlage durch ein Stadttor und weitere Nebengebäude, die einen Brunnenplatz umschließen.

    Im Vorfeld der Baumaßnahme musste die Trasse des Europa-Park-Express umverlegt werden. Die Neubautrasse der Monorailbahn in Hochlage hat eine Länge von 190 m. Die Gründung der Mastfundamente erfolgt auf Rammpfählen.

    Bau und Anlage weisen folgende Kenngrößen auf:

    • 2 Theatersäle mit je 460 m² Grundfläche und einer Raumhöhe von 15,70 m
    • Dachkonstruktion der beiden Hallen mit Spannbetonbindern, Stützweite 22 m
    • Dächer der Nebengebäude in Holzbauweise
    • Gründung mit Bodenplatten auf einer Bodenverbesserung mit Rüttelstopfsäulen
    • Mehrgeschossiger Ansteh- und Technikbereich in der Peripherie der Theatersäle mit einem Bauvolumen von 17.000 m³
    • Nebengebäude für Gastronomie, Sanitärbereich, Konferenzraum und Zugang zum Europa-Park-Express
    • 3,5 Monate Bauzeit für den Rohbau
    • 450 t verbauter Betonstahl und 3800 m³ Beton

    Unsere Leistungen:

    • Tragwerksplanung für Haupt- und Nebengebäude
    • Tragwerksplanung für die Umverlegung des Europa-Park-Expresses (Stahlbau der Bahn und Gründung auf Rammpfählen)
    • Grundlagenvermessung, Sachverständigenlageplan und Bauvermessung mit einer Messgenauigkeit von +/- 3 mm
    • Baugrundgutachten
    Beteiligte Fachbereiche
    • Tragwerksplanung
    • Geotechnik/Erd- und Grundbau
    • Ingenieurvermessung
    Beteiligte Fachbereiche
    • Tragwerksplanung
    • Geotechnik/Erd- und Grundbau
    • Ingenieurvermessung

    AWT-Kanal / Unterquerung Breisacher Straße

    AWT-Kanal / Unterquerung Breisacher Straße

    Auftraggeber:
    Universitätsklinikum Freiburg

    Projektzeitraum:
    Mai - Dezember 2013

    Projektbeschreibung

    • Bau eines begehbaren Versorgungskanals zur Unterquerung der Breisacher Straße und zur Anbindung des Neubaus des ZTZ (Zentrum für Translationale Zellforschung) an die geplanten Neubauten der Kinderklinik nördlich der Breisacher Straße. Der Tunnel dient primär dem Transport von Waren zwischen verschiedenen Instituten mit automatischen Schienenfahrzeugen. Weiterhin ist die Unterbringung diverser Medienleitungen zur Versorgung der Klinikgebäude vorgesehen.
    • Länge des Kanals: 74 m
    • Lichter Querschnitt: 4,60 m x 4,30 m
    • Ortbetonbauweise mit Bewehrungsgraden bis zu 240 kg/m³
    • Tiefenlage der Gründungsebene 9,60 m unter OK Gebäude
    • Überdeckung: 5,20 m
    • Baugrube als Trägerbohlwand im unteren Bereich mit Spitzbetonausfachung, Mehrfachaussteifung mit bis zu 3 Steifenlagen

    Unsere Leistungen

    • Planung, Ausschreibung, örtliche Bauüberwachung
    • Geotechnische Baugrunderkundung
    • Tragwerksplanung für den AWT Kanal und für den Baugrubenverbau
    • Logistikplanung für die Abstimmung der Bauausführung in Interaktion mit dem Neubau der Straßenbahntrasse zur neuen Messe und dem Ausbau der Breisacher Straße mit allen dort verlegten Medienleitungen
    Beteiligte Fachbereiche
    • Objektplanung Ingenieurbau
    • Tragwerksplanung
    • Geotechnik/Erd- und Grundbau
    Beteiligte Fachbereiche
    • Objektplanung Ingenieurbau
    • Tragwerksplanung
    • Geotechnik/Erd- und Grundbau

    Indoor-Achterbahn - "Arthur - Im Königreich der Minimoys"

    Indoor-Achterbahn - "Arthur - Im Königreich der Minimoys"

    Auftraggeber:
    Europa-Park Freizeit- und Familienpark Mack OHG

    Projektzeitraum:
    2012 - 2014

    Projektbeschreibung

    Die Achterbahn führt unter den Schienen hängend mit sich drehenden Gondeln im Panoramaflug durch die In- und Outdoorbereiche der Elfenwelt von "Arthur und den Minimoys". Die geometrisch sehr aufwändige Halle wurde teilweise als Stahlbeton-Massivbau und als Stahlbaukonstruktion erstellt. Die Stützen für die Bahn sind dabei Bestandteil der tragenden Hallenkonstruktion. Die Gründung erfolgte auf Großbohrpfählen. Im Inneren der Halle befinden sich neben der Achterbahn integriert in das Dorf der Minimoys ein Gastrobereich, eine Rutschenwelt, ein Kleinkinderbereich, ein Kinderkarussell, ein Freefalltower und ein Verkaufsshop.

    Bau und Anlage weisen folgende Kenngrößen auf:

    • 550 m Schienenkonstruktion mit 36 freistehenden Stützen und 38 Aufhängepunkten am Hallentragwerk
    • Halle mit 3.500 m² Grundfläche und 45.000 m³ umbautem Raum
    • Gründung auf 200 Großbohrpfählen
    • Polygonalbetonkonstruktion mit 4.500 m³ Beton
    • Hallenkonstruktion mit freitragender Stahlbaukuppel mit 21 m Durchmesser
    • verbaute Stahlmenge:
      - 190 t Baustahl für die Stahlkonstruktion der Halle 
      - 210 t Baustahl für die Bahn (Stützen und Schiene)
      - 450 t Betonstahl

    Unsere Leistungen

    • Tragwerksplanung für den Massiv- und Stahlbau der Indoor-Halle
    • Tragwerksplanung für sämtliche Stahlbauteile der Bahn
    • Konstruktionszeichnungen der Stützen und Schienenbiegepläne
    • Grundlagenvermessung, Erstellen eines Sachverständigenlageplans und Bauvermessung mit einer Messgenauigkeit von +/- 3 mm
    • Baugrundgutachten

    Die überaus komplexe räumliche Geometrie der Anlage, verbunden mit der im Achterbahnbau unverzichtbaren Präzision der baulichen Ausführung, stellen außergewöhnliche Anforderungen an die technische Planung mit allen zugehörigen Fachplanungen. Erstmalig hat unser Büro hier mit der BIM (Building Information Modelling)-Technologie gearbeitet und für die Planungsabläufe das Programm "Autodesk Revit Structure" eingesetzt.
    Damit sich die auf dem Papier und im Programm entwickelte Geometrie der Einzelkomponenten auch vor Ort zu einer sicheren und funktionsfähigen Gesamtanlage verbinden, mussten unsere Vermesser vor Ort über 1.600 Gebäude- und Anlagenpunkte präzise abstecken und über 130 Einbauteile lage- und höhenmäßig mit einer Genauigkeit von +/- 3mm festlegen.
    Für den sicheren Lastabtrag der Bahn und des Gebäudes in den Untergrund ist eine Gründung auf Bohrpfählen erforderlich. Unser Geotechnik-Team hat hierfür den Baugrund erkundet und das Baugrundgutachten erstellt.

    Beteiligte Fachbereiche
    • Tragwerksplanung
    • Fliegende Bauten
    • Geotechnik/Erd- und Grundbau
    • Ingenieurvermessung
    Beteiligte Fachbereiche
    • Tragwerksplanung
    • Fliegende Bauten
    • Geotechnik/Erd- und Grundbau
    • Ingenieurvermessung

    Galaxy Beach Hotel Erding

    Galaxy Beach Hotel Erding

    Auftraggeber:
    Wund Industriebau GmbH, Friedrichshafen

    Projektzeitraum:

    2012 - 2014

    Projektbeschreibung

    Im Jahre 2014 wurde die Therme Erding durch den Bau des Hotels „Vicotry“ und des neuen „Wellenparadies“ zum zweiten mal erweitert. Damit ist der Gesamtkomplex nun mit einer Gesamtfläche von 185.000 m² zur größten überdachten Badelandschaft der Welt aufgestiegen.
    Die dabei von uns geplanten neuen Anlagen des "Wellenparadies" umfassen unter Anderem einen Umkleide- und Technikbereich, ein Wellenbecken und ein Strömungsbecken sowie einen aus Holzstämmen gefertigten, 12,5 m hohen Pavillon im Gastronomiebereich. Beachtenswert ist dabei auch die 12 m hohe Komplextrennwand (R 180) mit eingespannten Stahlbetonstützen und Ausfachungselementen aus Betonfertigteilen zur brandschutztechnischen Abtrennung des Neubaus zum Altbestand.
    Der Bau des Badebereichs lässt sich mit folgenden Kenndaten charakterisieren:

    • Innenbereich: Fläche ca. 4500 m² – Umbauter Raum ca. 90000 m³
    • Außenbereich: Fläche ca. 8620 m²
    • Baukosten ca. 35 Mio. EUR
    • Bewegliche Dachfläche: 3000 m²

    Unsere Leistungen

    • Tragwerksplanung Massivbauteile des Wellenbades
    • Tragwerksplanung Holzbau des Gastrobereichs
    Beteiligte Fachbereiche
    • Tragwerksplanung
    Beteiligte Fachbereiche
    • Tragwerksplanung

    Neubau Straßenbrücke über die Bahn in Titisee-Neustadt

    Neubau Brücke über die Bahn und Stützwände in Titisee-Neustadt

    Auftraggeber:
    Stadt Tititsee-Neustadt

    Projektzeitraum:
    2009 - 2017

    Projektbeschreibung

    Die Maßnahme steht im Kontext des Neubaus einer Zufahrtsstraße „Neustadt-Mitte-Unterstadt. Dadurch wird die Unterstadt an die Bundesstraße B31 angebunden. Die Straße wurde am 12.12.2017 für den Verkehr freigegeben.

    Im Zuge des Neubaus der Zufahrtsstraße wurden folgende Ingenieurbauwerke errichtet:

    • Brücke über die DB Strecke 4300
      Widerlager: Kombinierte Bohrpfahl-Flachgründung, Höhe max. 11,5 m;
      Überbau: längs vorgespannte Stahlbetonplatte, Konstruktionshöhe 1,15 m; Stützweite 27,2 m; Breite 11,7 m; Kreuzungswinkel 50°; Längsgefälle 7,6%
    • Stützwand Bauhof
      Winkelstützmauer aus Stahlbeton, Flachgründung, Ansichtshöhe max. 9,55 m; Länge 21,3 m
    • Stützwand unterhalb der Straße zur Gutach
      Winkelstützmauer aus Stahlbeton, Bohrpfahlgründung am Gewässerrand, Ansichtshöhe max. 5,1 m, Länge 91,6 m
    • Stützwand Pfeiler „20“
      Winkelstützmauer aus Stahlbeton, Bohrpfahlgründung neben dem Pfeiler der Hochbrücke L 172, Ansichtshöhe max. 4,1 m; Länge 20 m

    Bei der Planung und Ausführung der Bauwerke waren die folgenden besonderen Anforderungen zu beachten:

    • Kreuzung der neuen Brücke mit der Bahntrasse
    • Vorrübergehende Sperrung des Eisenbahnverkehrs für die Arbeiten in nur zwei Sperrpau-sen (Auf- und Abbau Traggerüst)
    • Sicherung der Bahnstrecke während der Arbeiten durch im Boden verankerte Schutzzäu-ne und Erstellen des Überbaus im Schutz eines Traggerüstes
    • Herstellung des Überbaus aufgrund des geforderten Lichtraumprofils in erhöhter Lage
    • Absenkung des Überbaus um ca. 1,0 m in die Endlage mittels Hydraulikpressen nach Ausbau des Traggerüstes
    • Ausführung des Überbaus als längsvorgespannte Stahlbetonplatte
    • Einsatz von 18 Litzenspanngliedern BBV L 20 mit einer max. Vorspannkraft von 4050 kN
    • Lagerung des Überbaus aufgrund der Schräge je Auflagerseite auf 5 Elastomerlagern
    • Aufgrund der Höhe der Widerlagerwände (bis 11,5 m) zuerst beidseitiges Einschalen und anschließende Bewehrung von innen heraus
    • Betonieren des Widerlagers WL20 mit einem Betonvolumen von 420 m³ innerhalb eines Tages

    Unsere Leistungen

    • Baugrundbeurteilung und Gründungsberatung der Gesamtmaßnahme
    • Objektplanung der Ingenieurbauwerke Lph 1 - 8
    • Tragwerksplanung der Ingenieurbauwerke Lph 1 - 6
    • Örtliche Bauüberwachung und geotechnische Begleitung
    • Sicherheits- und Gesundheitskoordinator
    • Vermessungsleistungen
    Beteiligte Fachbereiche
    • Objektplanung Ingenieurbau
    • Tragwerksplanung
    • Geotechnik/Erd- und Grundbau
    • Ingenieurvermessung
    Beteiligte Fachbereiche
    • Objektplanung Ingenieurbau
    • Tragwerksplanung
    • Geotechnik/Erd- und Grundbau
    • Ingenieurvermessung
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